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Rave On Buddy Holly
Rave On Buddy Holly

Ein Album von VA

Am 7.September dieses Jahres wäre Buddy Holly 75 Jahre alt geworden.
Nun endlich wurde der Name der 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Musiklegende posthum auf einem Stern auf dem berühmten Hollywood Walk Of Fame verewigt.

Wohl passend zu diesem Jubiläum brachte man diesen Sommer einen nach einem Buddy Holly Song benannten Tribute-Sampler heraus, auf dem sich Künstler unterschiedlichster Genres an den Evergreens des Mannes aus Lubbock, Texas versuchen.
Eine kurze Auflistung der unterschiedlichen Interpreten samt der von ihnen eingespielten Songs lohnt sich, sorgen doch einige der Gäste zunächst mal für etwas Verwunderung.

1. Dearest -The Black Keys
2. Every Day - Fiona Apple & Jon Brion
3. It’s So Easy - Paul McCartney
4. Not Fade Away - Florence + The Machine
5. (You’re So Square) Baby, I Don’t Care - Cee Lo Green
6. Crying, Waiting, Hoping - Karen Elson
7. Rave On - Julian Casablancas
8. I’m Gonna Love You Too- Jenny O.
9. Maybe Baby -Justin Townes Earle
10. Oh Boy - She & Him
11. Changing All Those Changes - Nick Lowe
12. Words Of Love - Patti Smith
13. True Love Ways - My Morning Jacket
14. That’ll Be The Day - Modest Mouse
15. Well…All Right - Kid Rock
16. Heartbeat - The Detroit Cobras
17. Peggy Sue - Lou Reed
18. Peggy Sue Got Married - John Doe
19. Raining In My Heart - Graham Nash

Man sieht, die Liste reicht von Musikern, bei denen ihre Holly-Affinität nicht weiter verwunderlich ist
(McCartney, Lowe) bis zu gelinde gesagt unerwartet (Cee Lo Green).
Die Mischung macht´s dachte man sich wohl bei den Produzenten und stellte Abwechslung bei den Gästen über alles - leider auch einen durchgehenden Qualitätsstandard.
So fallen die Ergebnisse dann auch e sehr sehr wechselhaft aus.
Den Hörer erwarten generell keine außergewöhnlichen Großtaten.
Erwartungsgemäß schlagen sich die Veteranen die besser als die neueren Künstler:
Sir Paul legt sich gewohnt enthusiastisch und leidenschaftlich ins Zeug bei „It´s So Easy“ und auch Nick Lowe bleibt nahe an den Roots mit „Changing All Those Changes“. Lou Reed hingegen befremdet leicht mit einer wüsten Garage-Version von „Peggy Sue“, wieder stark introvertiert gibt sich Graham Nash bei „Raining In My Heart“.
Von den neueren Künstlern schlägt sich Kid Rock am besten: sehr solide seine soulige „Well All Right“-Interpretation.
Ansonsten bleiben viele Künstler eher unauffällig, zB.Jack Whites Ex-Frau Karen Elson, die an sich ja eine durchaus schöne Stimme hat. Quälend und völlig am Ziel vorbei schießen etwa Julian Casblancas, Modest Mouse oder auch Florenec & The Machine bBei „Not Fade Away“.

So bestätigt das Album nach dem Anhören letztlich nur zwei Dinge, die man schon vorher wusste:
Erstens: Gute Songs bleiben gute Songs, daran können auch noch so missglücktes Herumschauen zB durch die Herren Julian Casablnacas & Co. nichts ändern. Und zweitens: Wie gut und zeitlos die Original-Aufnahmen Buddy Hollys aus den Fünfzigern sind.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(04. Oktober 2011)

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Daten zum Album
Rave On Buddy Holly
Produktion
Interpret VA Besetzung
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Lauflänge
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