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Liberty Of Action
Liberty Of Action

Ein Album von The Boss Hoss

Was wollt ihr?
Nein, nicht Maoam – sondern „Liberty Of Action“ fordern die Jungs von The Boss Hoss auf ihrem gleichnamigen neuen Album.
Ein Slogan der einem Mantra gleich, auch auf dem etwas monotonen Titeltrack wiedeholt wird, der symptomatisch für die ganze Platte ist.

Denn was bereits die erste, wenig mitreißende Singleauskopplung „Don´t Gimme That“ ankündigte, setzt sich über die gesamte Spieldauer fort.
Gut, das launige Covern neuer Popsongs im anderen Outfit steht schon länger nicht mehr im Mittelpunkt bei The Boss Hoss. Trotzdem waren auch die Eigenkompostionen von Hoss Power & Co. schon besser und hit-trächtiger– etwa auf dem Vorgänger „Do Or Die“.

Den Countryanteil hat man diesmal im Vergleich zu den früheren Releases sogar noch weiter zurückgefahren.
Im Zentrum stehen eher rock-orientierte Songs, in jener Machart wie man sie von The Boss Hoss allerdings schon zur Genüge kennt und das noch dazu zigmal in besserer Ausführung.
Viele der hierauf eingespielten Lieder plätschern vor sich hin und bleiben so reichlich nichtssagend und vor allem nicht wirklich im Gedächtnis.
Verwundernd ist auch, welchen energielosen(Hör-)Eindruck die Band streckenweise vermittelt
- was sich besonders eklatant etwa beim kraftlosen Motörhead-Cover „Killers“ zeigt.

Tatsächlich eine bewusste stilistische Neuorientierung bei The Boss Hoss?
Wenn, dann allerdings keine geglückte. Denn dem Hörer bietet die Platte wenig richtige und vor allem mitreißende Abwechslung , stattdessen fast ausschließlich eine Re-Interpretation von Songs die als Filler auch früheren Platten der Band hätte stehen können:
Schade, gerade weil die Band bislang besseres gezeigt hat.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(14. Januar 2012)

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Daten zum Album
Liberty Of Action
Produktion
Interpret The Boss Hoss Besetzung
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Lauflänge
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