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Mudfuzz |
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Mudfuzz

Ein Album von Mudfuzz
Auch bei uns in Österreich gibt es guten, schweren Metal. Die Überraschung hierbei ist, dass Mudfuzz durchaus ihren amerikanischen Kollegen und Vorbildern das Wasser reichen können.
Ihr erstes Album bietet modernen, düsteren Krach – "modern" nicht im Sinne von "elektronisch" oder "poppig", sondern was Produktion und Songwriting angeht. Hier und da blitzen Einflüsse von Korn bis Pantera durch, aber weitestgehend bleibt die CD erstaunlich eigenständig. Produzent Andreas Fennes schafft einen druckvollen, dreckigen Sound, der für die nötige Reibung sorgt. Der Sänger bellt und brüllt sich durch die Songs, wirft hier und da ein bisschen Melodie hinein und verzichtet ungern auf den LoFi-Effekt, der seine Stimme kratziger klingen lässt und vorzüglich ins klangliche Gesamtbild des Albums passt.
Während die einzelnen Titel beim ersten Anhören noch allesamt recht ähnlich klingen, bleiben sie schon beim zweiten Durchgang im Kopf und können durch interessante Ideen überzeugen – insbesondere die Verwendung afrikanischer Percussion in einigen Songs weiß zu gefallen. Einziger Schwachpunkt sind wohl die textlich etwas simpel geratenen Refrains: "Oh yes/ It's true/ I hate you" heißt es da, und wie oft im Song "Push" selbiges gegröhlt wird, will man gar nicht mitzählen.
Mudfuzz ist eine Band, die man im Auge behalten muß und deren Debütalbum jedem gefallen wird, der harten, aber nicht altmodischen Metal mag.
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Daten zum Album
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Mudfuzz 2003
Produktion
Interpret
Mudfuzz Besetzung
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Lauflänge
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