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Ein Album von Muddy Waters
Die Geschichte des Chicago Blues ist untrennbar mit der Geschichte von Muddy Waters verbunden.
Nach und nach zog es immer wieder Musiker aus dem Delta gen Norden-Vom Land in die Stadt.
Gegen den Lärm der Straße kämpfte man mit elektrischen Gitarren und Verstärkern an.
Eines der Epizentren der Bluesbewegung wurde Chicago. Und untrennbar mit der Windy City ist ein ganz bestimmter, eigener Sound verknüpft-
Den ein Mann ganz entscheidend prägte: Muddy Waters.
Waters wurde um 1915 (über das Geburtsdatum herrscht, wie bei so vielen Bluesmusikern, Ungewissheit) als McKinley Morganfield auf einer Plantage im Mississippi-Delta geboren.
Als er drei Jahre alt war, starb seine Mutter und er kam zu seiner Großmutter auf die Stovall-Plantage. Von ihr erhielt er auch seinen Spitznamen weil er als Junge öfters im nahe gelegenen Bach spielte.
Waters verdingte sich als Landarbeiter und brachte sich selbst das Gitarren-und Mundharmonikaspiel bei . Bald war er bei Partys und als Act in sogenannten Jukejoints gefragt.
Dann kreuzte sich sein Weg mit Alan Lomax.
Lomax machte für die Library Of Congress Aufnahmen amerikanischer Musik. Sein Weg führte ihn auch auf die Stovallplanatge zu Muddy, dessen Musik er aufnahm.
1943 zog es Waters dann nach Chicago.
Nach einigen Jahren macht er dann Aufnahmen für das Label zweier Brüder aus Polen.
Der Name des Labels?: Chess Records!
Und der Rest ist Geschichte.
Waters empfahl Leonard Chess einen jungen Mann namens Chuck Berry.
Die Rolling Stone benannten sich nach einem seiner Songs und die Liste der Künstler die seine Songs coverten und maßgeblich von ihm beeinflusst wurden sprengt den Rahmen dieses Reviews.
Denn da genügt ein Blick auf die randvolle Tracklist von „Gold“.
Diese enthält natürlich Klssiker wie wie „Hoochie Coochie Man“, „Rollin & Tumblin Part 1“, „I Just Want To Make Love To You“, „I´m Ready” oder “You Shook Me”.
Das Delta-Riff von „Rollin´Stone “ war Inspiration für Jimi Hendrix, „Trouble No More“ coverten die Allman Brothers, „Walking Thru The Park“ hörte man erst kürzlich wieder auf Gary Moores letztem Studioalbum und „You Shook Me“ war natürlich einer der Standards im England der 60er.
Bei einem Künstler wie Muddy Waters macht das Format der Compilation bzw. des Best Ofs wirklich Sinn.
Wie bei so vielen (Blues-)musikern der damaligen Zeit gab es von ihm jahrelang nur Singles, noch bis in die 60er war dies ja ein dominierendes Format.
Im Jahr 1957 war er dann aber auch der erste Chess-Künstler dem die Ehre eines full-length Albums zuteil wurde-und dabei handelte es sich damals ebenfalls um ein Greatest Hits Package mit dem Titel „Muddy´s Best“.
So ein Best Of ist auch die hier zu besprechende Veröffentlichung aus der Universal Gold Reihe.
Ganze 50 Tracks liefern einen recht umfangreichen Überblick über die Karriere des McKinley Morganfield.
Schade ist nur, dass man im Gegensatz zu den Veröffentlichungen der Chess-Reihe im Dunkeln über Aufnahmedatum und Mitmusiker gelassen wird.
Jedenfalls immer wieder mit dabei sind Otis Spann am Piano, Willie Dixon am Bass und Little Walter an der Bluesharp.
Wobei es bei manchen Tracks keine genauen Aufzeichnungen über die Mitmusiker Waters´ gibt.
Auf Track Nr 17 „Still A Fool“ spielt aber Labelinhaber Leoard Chess die Bass Drum.
Fazit: Sehr gute Compilation, in top-remastertem Sound-als Einstieg hervorragend geeignet.
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Daten zum Album
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GOLD 2007
Produktion meist von Leonard and Phil Chess und/oder Willie Dixon
Interpret
Muddy Waters Besetzung Muddy Waters, Little Walter....
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Universal Lauflänge
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Kommentare zu dieser Kritik
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