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Fender: The Golden Age 1946-1970 |
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Fender: The Golden Age 1946-1970

Ein Buch von Martin Kelly, Terry Foster und Paul Kelly
Twang!
Nur ein lautmalerischer Begriff und doch kann man mit ihm so treffend jenen glockengleichen Sound beschreiben, der seit Jahrzehnten unzählige Aufnahmen prägte.
Die Rede ist vom ganz speziellen, unverwechselbaren Klang der Fender Telecaster, der ersten kommerziell erfolgreichen Solidbody-E-Gitarre.
Das Instrument ist zurecht eine Ikone, und feiert heuer überdies sein 60-jähriges Jubiläum.
Doch halt! Denn der Gitarren-Geschichtskundige weiß: die History jenes Modells reicht sogar noch viel weiter als bis in Jahr 1951 zurück.
Zuvor - auch das Fernsehen war noch jung - firmierte die Guitar nämlich noch unter dem Namen Broadcaster, was jedoch aus juristischen Gründen geändert werden musste.
Wer nun mehr über die faszinierende und ereignisreiche Erfolgsgeschiche der Firma von Visionär Clarence Leonidas „Leo“ Fender erfahren möchte, der ist beim Buch „Fender: The Golden Age 1946-1970“ genau an der richtigen Adresse.
Das komplett in Englisch gehaltene Werk erscheint beim britischen Octopus Verlags und den
drei Autoren Martin Kelly, Terry Foster und Paul Kelly ist ein wunderschönes Sammlerstück für alle Gitarren-Afficionados gelungen-
Ist doch die Aufmachung des Buchs ganz so wie sie sein soll: Hardcover mit Schutzhülle, Hochglanzpapier und ein hochwertiger, fachlich kompetent vermittelter Inhalt.
Auf über 250 Seiten wird in überaus ansprechender Art und Weise die Geschichte von Leo Fenders visionären Erfindungen nachgezeichnet.
Allerdings wird hier nicht die komplette History des Konzerns geschildert. Das Werk konzentriert sich auf die im Titel erwähnte Zeitspanne von 24 Jahren in der Geschichte des Konzerns. Gitarrenmodelle neueren Datums, wie etwa viele Signature Modelle bekannter Artists kommen so nicht mehr vor.
Trotzdem wird dem Leser ein kompakter und sich überaus flott lesender Überblick gegeben. Natürlich inklusive allerhand gut fotografiertem wissenschaftlichem Anschauungsmaterial.
Der Leser entdeckt beim blättern Seite für Seite Träume aus Ahorn, Esche und Tweed und Tolex:
Die Telecaster und Stratocaster in zahllosen Varianten, die berühmten in Tweed gehüllten Amps der Fünfziger, die „Blackface“-Amps der Sechziger, nur kurz im Programm gewesene Schätze des Instrumentenbaus und seltene Exemplare wie die Sechziger Jahre Paisley Teles und und und…..
Die unglaublich raren und ebenso wertvollen historischen Schätze des Instrumentenbaus wurden dabei teilweise von prominenten Sammlern zur Verfügung erstellt, so zB. von Marilyn Manson-Gitarrero John 5, der neben seiner Tätigkeit als wüster Metal-Shredder auch riesiger Country-Fan ist und eine extensive Telecaster-Collection sein eigen nennt.
Fazit:
Wer auf Gitarren steht, wird mit diesem Buch viel Freude haben. Denn man merkt, dass
hier echte Liebhaber als Autoren am Werk waren. Der Textteil ist informativ- und wer schon Experte auf diesem Gebiet ist, kann sich an den vielen, köstlichen Vintage Werbesujets und den liebevoll per Kamera eingefangenen Instrumenten ergötzen.
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