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Live at Rockpalast |
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Live at Rockpalast

Ein Album von Lynyrd Skynyrd
Dank Kid Rocks Umarrangierung des Rock-Klassikers „Sweet Home Alabama“ zum Sommerhit 2008 ( „All Summer Long“), hat auch eine der ältesten Southern Rock-Formationen hierzulande wieder vermehrt Aufmerksamkeit bekommen: Lynyrd Skynyrd.
Dabei waren die sympathischen Südstaatler nie ganz weg.
Nach einem tragischen Flugzeugabsturz (bei dem unter anderem Original-Leadsänger Ronnie Van Zant das Leben verlor)und zahlreichen teils Alkohol-bedingten Tragödien in den 70ern rauften sich die überlebenden des Skynyrd Clans in den späten 80ern wieder zusammen und tingeln seither mit öfters wechselnder Besetzung durch die Südstaaten.
Im Jahre 1996 beehrten sie dann aber doch auch mal europäische Gefilde und
spielten im Rahmen des legendären Rockpalasts beim Loreley Festival auf.
In einer ihrer stärksten Besetzungen mit Johnny Van Zant (dem Bruder des verstorbenen Ronnie) am Mikro und der berühmten Drei-Gitarrenfront bestehend aus dem ehemaligen Blackfoot Saitenquäler Rickey Medlocke, Ex-Outlaws Gitarrero Hughie Thomasson(mittlerweile leider auch nicht mehr unter den Lebenden weilend) sowie Gründungsmitglied Gary Rossington, heizten sie dem deutschen Publikum ordentlich ein.
Bemerkenswert hierbei, wie unterschiedlich die 3 Charaktere in ihrer Herangehensweise ans Instrument sind und wie perfekt sie dennoch harmonieren: Rossington ist eher der ruhigere Bluestyp, während Thomasson für den amtlichen Country-Twang an der Stratocaster sorgt und Medlocke sich die Finger wund shreddet!
Wer über ein gutes Soundsystem verfügt, darf sich über einen, wie immer bei Rockpalast-Veröffentlichungen, donnernden Sound freuen, der das heimische Wohnzimmer geradeaus über die Mason-Dixon Line befördert und die Fenster zum Wackeln bringt.
Die Stimmung während des Konzerts muss echt beispiellos gewesen sein-
Alle Musiker sind blendend aufgelegt und spielen sich geradezu in einen Rausch.
Bei einer derartig energischen Spielweise können schon mal herbe Spielfehler auftreten, die die Skynyrd Jungs aber mit Humor nehmen- It´s only Rock n Roll.
Ihre Setlist setzt sich wenig überraschend aus den besten Nummern der frühen Jahre zusammen und enthält somit alles von „Simple Man“ bis „Free Bird„, das so etwas wie das „Redneck Stairway to Heaven“ darstellt, traditionell die Show beschließt und in einem mehr als fünfminütigen Gitarrensolo kulminiert.
Als Dreingabe gibt es noch 3 historische Tracks der Band von 1974, die damals in Hamburg ein Konzert gaben: ein netter Bonus, gerade als Vergleich zwischen „neuer“ und „alter“ Version der Band.
Altgediente Skynyrd - Fans brauchen die Disc sowieso und an wem diese kongeniale Band bislang vorübergegangen ist, der kann sich mit „Live at Rockpalast“ einen prima Einstieg ins heimische Wohnzimmer holen und wird nach dem Verklingen des letzten Akkords wissen, warum diese Band zu den Legenden des good ole Rock n Roll gehört.
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Daten zum Album
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Live at Rockpalast 2008
Produktion
Interpret
Lynyrd Skynyrd Besetzung Johnny Van Zant, Gary Rossington, Rickey Medlocke, Hughie Thomasson und Billie Powell
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Eagle Vision/Edel Lauflänge
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