Da hält das Etikett einmal, was es verspricht
„Handmade Music“ ist der Titel des neuesten Werks des Bluesrockers Lance Lopez und 100%ig urwüchsig handgemachte Musik ist dann auch drinnen.
Lopez geht dabei den Weg den er mit seinem 1999er Debut „First Thing First“ eingeschlagen und auf allen weiteren Alben (zuletzt „Salvation From Sundown“) verfeinerte, unbeirrt weiter und präsentiert schnörkellosen Blues-Rock – der mit viel Energie in den geschichtsträchtigen Ardent Studios in Memphis, Tennessee eingespielt wurde.
Auf dem Stuhl des Produzenten nahm wieder Jim Gaines, der schon mit Stevie Ray Vaughan und George Thorogood arbeitete, Platz. Klar, dass das Album dann mit extrem druckvollem Sound perfekt produziert aus den Boxen der heimischen Stereoanlage erklingt.
Der Gitarrist lässt seinen Amp meist recht nah an der Sättigung bzw. vollen Übersteuerung arbeiten und knallt heftige Riffs locker aus der Hüfte.
Im Solo-Bereich gibt er sich gerne mal – gelinde gesagt – rustikal, wobei er letztlich immer dann am besten ist , wenn er sich groovenden Blues-Shuffles ergeht- wie bei de Highlights des Albums „Come Back Home“, „Your Love“ oder „Can You Feel It“.
Zudem überzeugt Lopez als markanter Sänger mit Reibeisen-Stimme und macht sso „Handmade Music“ klar zu einem der hörenswertesten Blues-Rock Alben des Jahres.