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The Mercury Years RSS 1.0


The Mercury Years
The Mercury Years

Ein Album von Johnny Cash

Keine Ahnung, was die Verantwortlichen beim amerikanischen Plattenlabel Columbia geritten hat, als man sich entschied den Vertrag mit Johnny Cash im Jahre 1986 nicht zu verlängern.

Jedenfalls wurde der Man In Black dann von Mercury unter Vertrag genommen, für die er im Zeitraum von 1987 bis 1991 insgesamt 5 Studioalben aufnahm.

Den Anfang machte das von Cowboy Jack Clement, einem Mitstreiter aus Sun Records-Tagen produzierte „Johnny Cash Is Coming To Town“ im Jahre 1987.
Darauf folgte „Classic Cash“, das Neueinspielungen von Cashs eigenen Klassikern enthielt, sowie „Waters From The Wells of Home“ und das überaus passend betitelte „Boom-Chicka-Boom“
(beschreibt dieser lautmalerische Begriff doch den typischen Cash-Sound).
„The Mystery of Life“ zog schließlich einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit Mercury und wurde die letzte LP Cashs bei diesem Label.
Somit fällt Cashs Zeit bei Mercury genau in die Phase vor seiner Zusammenarbeit mit Produzent Rick Rubin und den American Recordings.

Die hier zu besprechende Disc „The Mercury Years“ stellt eine Compilation dieser Periode dar.
Dass man bei einer Single Disc Zusammenstellung mit 18 Tracks zwangsläufig eine Vielzahl von Songs außen vorlassen muss ist klar.
Auf „The Night Hank Williams Came To Town“, das Cash mit seinem Freund Waylon Jennings einspielte oder das ironisch betitelte „Heavy Metal Don´t Mean Rock N´Roll To Me“ muss man so verzichten.

Ansonsten behält man allerdings die Mischung der Alben bei.
Das bedeutet die Tracklist setzt sich aus einer Auswahl der „regulären“ Albumtracks und ein paar Neueinspielungen von Cash-Klassikern wie „Wanted Man“ oder „Don´Take Your Guns To Town zusammen.
Die CD wird von einer hinreißenden Version des Merle Travis Songs „Sixteen Tons“ eröffnet und bei „A Backstage Pass“ erfahren wir sehr augenzwinkernd was hinter der Bühne eines Willie Nelson-Konzerts vorzugehen scheint.

Ein großer Stellenwert wird auch verschiedenen Duetten ua. mit Emmylou Harris („As Long As I Live“) und Hank Williams Jr. („That Old Wheel“ ) eingeräumt.
Wie oben schon erwähnt fehlt die Schilderung wie der Vater des letzteren im Ort spielte, auf ein Duett Cashs mit Waylon Jennings braucht man dennoch nicht verzichten(„Sweeter Than The Flowers“).
Auf „W. Lee O´ Daniel“ ist eine Gruppe zu Gast, die Cash schon als Junge im Radio gehört hatte, die Light Crust Dough Boys.
Und auf JJ Cales “Call Me The Breeze“ singt Cash schließlich mit seinem Sohn John Carter.

Fazit: Großartige,geniale Musik und eine sehr gute Compilation.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(03. Feber 2010)

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Daten zum Album
The Mercury Years 2000
Produktion ua. Jack Clement
Interpret Johnny Cash Besetzung Johnny Cash, Marty Stuart, Bob Wootton, Carlene Carter, The Carter Family, W.S. Holland, Jack Clement ua.
Aufnahmedatum 1987-1991
Gastmusiker John Carter Cash, Hank Williams Jr., Emmylou Harris, Tom T. Hall und The Light Crust Dough Boys
Label Universal Lauflänge
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