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In The Palace Of The King RSS 1.0


In The Palace Of The King
In The Palace Of The King

Ein Album von John Mayall And the Bluesbreakers

„He was a big man from Texas and played an even bigger guitar“

Treffender als John Mayall in seinem Song „King Of The Kings“ kann man den genialischen texanischen Bluesgitarristen Freddie King wohl kaum beschreiben.
Obwohl hierzulande eher unbekannt gehört Freddie zusammen mit seinen Kollegen Albert und BB zu den drei Kings des Blues. Zudem ist sein Einfluss auf Generationen nachfolgender Blues und Rockgitarristen kaum zu überschätzen.
Insbesondere die Engländer haben den sympathischen Tornado aus Texas ins Herz geschlossen.

Eric Clapton inspirierte er zur Instrumentenwahl, immerhin griff Slowhand nur zur Gibson Les Paul weil er sein Idol Freddie King auf dem Cover von dessen Hitplatte „Just Pickin“ ein Instrument eben jenes Fabrikats in Händen halten sah.
Auch die anderen bedeutenden Gitarristen des Bluesbooms, welcher Mitte der 60er in Großbritannien ausbrach, eiferten King nach.
Nicht zuletzt zwei weitere bei Mayalls Bluesbreakern beschäftigte Virtuosen: Fleetwood Mac-Gründer Peter Green und der spätere Rolling Stone Mick Taylor.

Als Tribute an den leider schon 1976 verstorbenen Bluesmeister hat Mayall nun mit Kollegen wie Robben Ford und seinem aktuellen Gitarristen von den Bluesbreakern,Buddy Whittington, ein ganzes Album im Zeichen des großen Vorbilds eingespielt.
Dabei herausgekommen ist die CD „In the Palace of The King“.
Ein geschmackvolles, relaxtes Bluesalbum, das sowohl neue Eigenkompositionen als auch Covers (nicht nur) von Freddie King beinhaltet.

Als Highlight sticht hier ua. die Mayall - Version eines der größten King-Hits heraus: Going Down“.
Robben Ford, seines Zeichens immer ein Wanderer zwischen der Blues und Jazzwelt und mit Gitarrenkollege Larry Carlton sonst fusionmäßig unterwegs, steuert seinen „Cannonball Shuffle“ bei - einer gelungenen Hommage and so legendäre Instrumentalnummern wie „Hideaway“ oder „The Stumble“.

Man muss sich natürlich vor Augen halten das weder Whittington noch Ford an die gitarristische Klasse eines Clapton oder King heranreichen.
Einen Meilenstein in der Qualität des „Bluesbreaker with Eric Clapton“- Album darf man sich daher natürlich nicht erwarten.
Wer allerdings den typischen Mayall - Sound schätzt und auf relaxten Brit-Blues steht, wird mit den 14 Nummern der CD viel Freude haben.

Ein schöner Tribut also an einen der Besten der je eine Gibson zum Singen gebracht hat.
Wer Freddie King bis heute nicht kannte sollte sich diese Platte als Grundkurs zulegen und gleich noch „Just Pickin´“ ganz oben auf die Wunschliste schreiben!

Immerhin ist die Platte Beweis genug, dass mit John Mayall selbst im hohen Alter von 75 noch zu rechnen ist.
Zudem ist „In The Palace Of The King“ auch die (vorrausichtlich) letzte Platte die John Mayall mit seinen Bluesbreakern aufgenommen hat. Der Großmeister verkündete das Ende der Band um sich vermehrt anderen Projekten zu widmen.
Was mit dem covern von lieb gewonnen Bluesstandards im England der 60er begann, endet mit einer Verneigung vor einem seiner größten Einflüsse.
So schließt sich der Kreis…..

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(15. März 2009)

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Daten zum Album
In The Palace Of The King 2007
Produktion
Interpret John Mayall And the Bluesbreakers Besetzung John Mayall, Buddy Whittington, Robben Ford
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Eagle Records Lauflänge
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