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Sabbath Bloody Sabbath - Die unautorisierte Biographie |
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Sabbath Bloody Sabbath - Die unautorisierte Biographie

Ein Buch von Joel McIver
Tonnenschwere Riffs von Gitarrist Tony Iommis, der atmosphärisch gekonnt eingesetzte Tritonus (dem musikalischen „Teufelsintervall“), die wiederkehrende okkulte Bildsprache und natürlich Ozzy Osbournes Texte zB. über den Verfall in den Wahnsinn.
Die Rede ist natürlich von Black Sabbath, einer Band aus dem englischen Birmingham , die in den späten Sechzigern den Heavy Metal (einen Begriff den Osbourne gar nicht so mag) zwar nicht - wie immer wieder behauptet wird - im Alleingang erfunden hat, für diese Genre jedoch fraglos höchst einflussreich und wegweisend war.
Wo manche vermeintlich als ultra-heavy geltende moderne Metalbands mit ihrem pseudo-bösen Image und den gutturalen Grunz-Vocals oftmals eher lächerlich und belustigend wirken,
sind die Alben der Band aus dem englischen Birmingham gut gealtert und wirken noch heute düster und eben heavy.
In „Sabbath Bloody Sabbath“, dessen Titel natürlich vom legendären Sabbath-Song vom gleichnamigen Album entlehnt ist, einwirft der Autor Joel Mc Iver nun eine ausführliche Chronik dieser Band von den 1968 bis in die Gegenwart.
Wobei diese auf dem Cover genannte Zeitspanne unterschlägt, dass der Leser auch einige Details etwa zur Kindheit Ozzys erfährt.
Zudem beschränkt sich McIver nicht nur auf die History der Band selbst in ihren unterschiedlichen Besetzungen, sondern liefert gleichzeitig auch eine Biographie von Madman Ozzy Osbourne und dessen Solokarriere. Neben der Entstehung von heavy Klassikern und dem zunehmend exzessiver werdenden Tourleben sowie etlichen Skandalen und Eskapaden, kann man die Wandlung Osbournes vom einstigen „Prince Of Darkness“ zum mitunter wirr-wunderlichen Reality-TV-Star nachvollziehen (oder es zumindest versuchen……..).
Mit einer ausladenden Länge von über 400 Seiten liefert McIvers unautorisierte Biographie massig Lesestoff für Die Hard-Sabbath-Anhänger. Ein paar – teilweise selten gesehene Fotos – illustrieren das ansonsten etwas nüchterne Softcover-Buch.
Zudem – zwar nicht besonders detailliert aber immerhin – ist das Werk auf den neusten Stand der Dinge in Sachen Sabbath und Ozzy gebracht: So findet man auch Kommentare zum wohl für viele unnachvollziehbaren Gitarristenwechsel in Ozzys Band ( Der langjährige Saitenmann Zakk Wylde wurde durch den jungen Gus G ersetzt) und den Tod Ronnie James Dios.
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