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Rock N´ Roll Party Honouring Les Paul RSS 1.0


Rock N´ Roll Party Honouring Les Paul
Rock N´ Roll Party Honouring Les Paul

Eine Konzert-DVD von Jeff Beck

Mit einem ganz speziellen Konzert im letzten Jahr, das nun auf CD, DVD und Blu Ray veröffentlicht wurde, verneigte sich der britische Ausnahmegitarrist Jeff Beck vor einem seiner Idole, dem 2009 verstorbenen Les Paul.
Als Location für diese „Rock N´ Roll Party honouring Les Paul“ diente der Iridium Jazz Club am New Yorker Broadway. Ein Ort der nicht von ungefähr ausgewählt wurde, trat doch Les Paul selbst regelmäßig dort auf.

Beck betritt die Bühne (man sieht es schon am DVD-Cover oben) im Outfit von Gene Vincents Blue Cap inklusive Mütze: einfach köstlich.
Er ist in bester Spiellaune und hat eine mit Klassikern gespickte Setlist dabei: zB. mit „Baby Let´s Play House“, „How Hight The Moon“, „Peter Gunn“, „Sleepwalk“ oder „My Baby Left Me“.
Im Publikum saß dabei etwa David Bowie und auf die Bühne des beschaulichen Clubs kamen illustre Gäste wie Brian Setzer, Gary US Bonds, Trombone Shorty oder Imelda May.
Generell merkt man wie viel Spaß Beck und allen Beteiligten das Spielen dieser Songs macht.
Aus seinen Rockabilly-Roots hat Beck ja auch nie einen Hehl gemacht und es ist einfach schön ihm mal nicht wie zuletzt bei unterkühlt-technokratischem Fusion-Jazz zuzuhören.
Wenn Beck zB. mit „Train Kept A-Rollin“, einen Song den er ja schon in den Sixties bei den Yardbirds spielte, in einer an die legendäre Aufnahme des Rock And Roll Trios angelehnten Version zockt, dann hat das einfach was.

Wobei man auch sagen muss, dass die Performances meist eher low key gehalten sind und eher weniger spektakulär ausfallen. Der allzu häufig im Spotlight stehende Darrel Higham (der auch die Rhythmus-Gitarre übernimmt), beispielsweise, ist einfach nicht der große Charismatiker.
Viel besser sind da die Gastspiel von Brian Setzer bei Eddie Cochrans „Twenty Flight Rock“ und der aparten Rockabilly-Röhre Imelda May.

Die DVD-Version des releases ist was die Qualität der Konzert-Aufnahme anbelangt - wie es von Eagle Vision zu erwarten war - untadelig: detailreiches Bild und ein guter Soun.
Passend dazu wird auch beim Bonusmaterial nicht gegeizt:
So gibt es zB ein Beck-Interview, Behind The Scenes Featurette oder auch Love-Impressionen von Les Paul himself (inklusivezwei Jeff Beck-Duetten).
Für alle Gitarrenfreaks gibt’s überdies noch ein weiteres spezielles Zuckerl:
Beck gewährt nämlich einen Einblick in seine Gitarrensammlung und stellt dabei einige bemerkenswerte Modelle vor und erzählt Anekdoten zu den jeweiligen Instrumenten.

Fazit: Gelungenes Release mit einem sehenswerten Gig und feinen Bonusfeatures.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(08. Mai 2011)

   


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