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The Hard Stuff |
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The Hard Stuff

Ein Album von George Thorogood and The Destroyers
„There´s a whole lotta shakin´ at the rock party tonight“……
So heißt es im Song “Rock Party” des Albums „The Hard Stuff“.
Und treffender könnte man das Motto dieser CD eigentlich gar nicht beschreiben.
Denn George Thorogood bleibt mit seinen Destroyers dem Grundsatz treu, den er zu Beginn seiner Karriere etabliert hat:
Nämlich schnörkellos erdigen Bluesrock in Reinkultur unter die Leute zu bringen.
Herausgekommen ist ein perfekt produziertes Album, das zum einen tatsächlich eine Party entfacht und zum anderen den schweißtreibenden Shows der Destroyers in nichts nachsteht.
Wer einmal „The Hard Stuff in den Player gelegt hat, wird kaum mehr still sitzen können-
wer da nicht das Tanzbein schwingt, sollte tunlichst einen Arzt aufsuchen.
Doch für solche harten Fälle haben wir natürlich unseren Dr.Thorogood stets bereit zum Einsatz, wie er uns in „Love Doctor“, dem neunten Track des Albums, verrät.
Zu seiner über 30 Jahre währenden Tätigkeit als Frontman und Gitarrist der Destroyers sagt Thorogood folgendes: „ This is my job….I went to college for it, but my college happened to be the Fillmore East….I can tell people that I went to the same school that Eric Clapton did. He graduated with honors. I squeaked by with a C-minus. …..“
Ganz so hart braucht man nun wirklich nicht mit sich selbst ins Gericht zu gehen.
Denn Thorogood ist einfach ein Original. Einer der letzten, die den Rock N´Roll noch so spielen, wie es sich gehört.
Ja, solche Album werden heute eigentlich gar nicht mehr gemacht.
Die Destroyers grooven bei jedem Track was das Zeug hält - Neuzugang Jim Suhler an der Leadgitarre ist eine echte Bereicherung, wie auch George in Interviews immer wieder gerne kundtut.
Suhler glänzte schon auf der Tour zum 30-jährigen Bestehen der Destroyers und auch auf "The Hard Stuff" brilliert er mit seinem geschmackvollen Spiel und den pointierten Soli.
Apropos 30 Jahre: Das ist eine verdammt lange Zeit im Business. Umso erfreulicher ist es, dass man einfach merkt wie viel Bock die Band noch immer hat und wie viel Spaß das Einspielen der 15 Stücke gemacht haben muss(und das obwohl George das Live-Spielen der Arbeit im Studio vorzieht.....).
Das Album zeigt die unterschiedlichsten Einflüsse Thorogoods überdeutlich: Chuck Berry Rock N´Roll und Boogie,deftiger Bluesrock.....
Mit „Drifter´s Escape“ ist sogar ein Dylan-Cover vertreten.
Über mangelnde Abwechslung kann man sich bei diesem Album wirklich nicht beschweren.
Der Titeltrack eröffnet das Album stilecht und ist ein für die Band typischer Heavy-Stampfer.
Dann kommt das grenzgeniale Fats Domino-Cover „Hello Josephine“.
Dieser Song ist den durch den Hurricane Katrina leidgeprüften Bewohnern von New Orleans gewidmet. Ein passender Tribut, wenn man bedenkt, dass Fats Dominos Haus selbst bei der Katastrophe zerstört wurde.
Mit dem Howlin´Wolf Cover “Moving” ist man wieder beim reinen Blues angekommen.
Und bei „I Got My Eyes On You“ oder „Takin´Care Of Buiness“ wird dann das Boogie-Gaspedal bis zum Blech durchgetreten.
Den „Dynaflow Blues“ spielt George auf einer Resonatorgitarre ganz im Zeichen des Deltablues.
Und sogar eine wunderschöne Ballade („Little Rain“) darf nicht fehlen.
Fazit: Mit „The Hard Stuff“ ist Thorogood eines der besten Alben seiner Karriere gelungen.
Eine Platte mit Seltenheitswert. Keine Füller, nur ehrliche, handgemachte Musik.
Sehr empfehlenswert!
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Daten zum Album
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The Hard Stuff 2006
Produktion Jim Gaines und die Delaware Destroyers sowie Tom Hambridge
Interpret
George Thorogood and The Destroyers Besetzung George Thorogood, Jim Suhler, Jeff Simon, Bill Blough, Buddy Leach
Aufnahmedatum 2006
Gastmusiker
Label EDEL/Eagle Records Lauflänge 54:00
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