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Slowhand - Special: Live At The Fillmore East |
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Slowhand - Special: Live At The Fillmore East

Ein Album von Derek And The Dominos
2010 ist ein überaus emsiges Jahr für Eric Clapton geworden:
Nach Shows mit Jeff Beck, einer Europa-Tournee mit seinem Kollegen Steve Winwood als Quasi-Anknüpfung an die kurzlebige Blind Faith-Periode und dem Crossroads Guitar Festival kam am 24.September das 19. Studioalbum von Mr. Slowhand in die Läden.
Das „Clapton“ betitelte Werk überraschte auch mit teilweise jazzigen Momenten und sorgt in diversen Clapton-Fan-Portalen für Gesprächsstoff und durchaus auch für Kontroversen.
Zeit sich einigen Karriere-Meilensteinen des Mannes aus dem südenglischen Surrey zu widmen:
Der Beginn dieser Rückschau führt uns dabei zurück in die ganz frühen Siebziger, zu Derek and The Dominos.
Genauso wie Blind Faith in den Sechzigern waren auch die Dominos nicht lange zusammen.
Und genauso wie bei dieser Kollaboration mit Steve Winwood, war das Ergebnis der Sessions nur ein Studioalbum.
Dieses jedoch hat es in sich: Schließlich handelt es sich dabei um „Layla And Other Asssorted Love Songs“, das völlig zurecht als einer der wichtigsten Blues und Rock-Klassiker angesehen wird und mit dem Titeltrack natürlich einen von Slowhands absolut größten Hits beinhaltet.
Da Claptons Zeit mit den Dominos nicht lange anhielt, waren natürlich auch Live-Shows dieser Gruppe rar. Am 23. Und 24. Oktober des Jahres 1970 rollte die Band jedoch ins New Yorker Fillmore East, das durch derlei geschichtsträchtige Konzerte selbst zur legendären Venue wurde.
Die Dominos-Besetzung dieser Gigs bestand aus Bobby Whitlock an den Keys und Vocals, Carl Radle am Bass und Jim Gordon an den Drums, die alle auch beim einzigen Studioalbum der Dominos zu hören sind.
Duane Allman allerdings war bei diesen zwei Fillmore-Gastspielen nicht dabei.
Wie im Fillmore üblich, wurden damals zwei Shows pro Abend gespielt.
Ausgewählte Cuts der jeweils zweiten Show der beiden Tage bilden das Doppel Disc-Set „Live At The Fillmore“ (einige Tracks dieser Doppel-CD wurden schon auf dem Album „In Concert“ und dem ersten Crossroads-Boxset veröffentlicht , Songs wie zB. die über 18-minütige Jam-Orgie bei „Let It Rain“ oder das Jimi Hendrix-Cover „Little Wing“ waren jedoch unreleased).
Dabei werden nicht nur Songs vom Layla-Album gespielt, der Titel-Song jenes Albums etwa ist gar nicht vertreten.
Auf der Setlist findet sich das kongeniale Robert Johnson-Cover „Crossroads“ und die hier gespielte Version von „Presence Of The Lord“ mit Clapton an den Vocals ist wesentlich besser als der von Steve Winwood gesungene Take vom einzigen Blind Faith-Album.
Angeblich ohne das Wissen der Band aufgezeichnet, präsentieren sich Clapton und Co. jedenfalls in absolut bestechender Form.
Die Band webt einen unheimlich dicht-groovenden Teppich für Eric, der – wahrscheinlich auf seiner legendären Strat in Sunburst namens „Brownie“ - soliert was das Zeug hält.
Kein einziger der hier festgehaltenen Songs kommt mit einer Spielzeit von unter fünf Minuten aus.
Allein der von den Sounds eines Wah Wah-Pedals getränkte Opener „Got To Get Better In A Little While“ schlägt mit einer Spielzeit von fast 14 Minuten zu Buche.
Jawoll, hier wird mit wahrlich beeindruckenden Virtuosität gejammt, dass es eine wahre Freude ist und so ist „Live At The Fillmore“ ein absolut passioniertes und feuriges Live-Dokument:
Klare 6 Stars!
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Daten zum Album
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Slowhand - Special: Live At The Fillmore East 1994
Produktion Bill Levenson
Interpret
Derek And The Dominos Besetzung Eric Clapton, Carl Radle, Bobby Whitlock und Jim Gordon
Aufnahmedatum 1970
Gastmusiker
Label Polydor/Universal Lauflänge
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