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Layla And Other Assorted Love Songs Deluxe Edition RSS 1.0


Layla And Other Assorted Love Songs Deluxe Edition
Layla And Other Assorted Love Songs Deluxe Edition

Ein Album von Derek And The Dominos

Vor 40 Jahren kam mit „Layla And Other Assorted Love Songs“ eine der wichtigsten und besten LPs in der langen Karriere von Eric Clapton heraus.
Passend zu diesem Jubiläum und auch relativ zeitnah zum Geburtstag von Mr. Slowhand himself, der am 30. März dieses Jahres 66 wurde, erscheint das Album in einer neuen Doppel CD - Deluxe Edition.
Was EC zusammen mit Duane Allman, Bobby Whitlock, Carl Radle und Jim Gordon hier einspielte ist fraglos eines der passioniertesten Bluesrock-Alben ever. Unerklärlich warum das Werk bei seinem ursprünglichen Release zunächst relativ unverstanden blieb und sich erst nach und nach zum Dauerbrenner entwickelte.

Zur Entstehungsgeschichte:
Damals hatte Clapton den Blues ziemlich schlimm.
Er war unsterblich in Patty Boyd verliebt – eine Liebe, die eigentlich nicht sein durfte, war Patty doch mit Ex-Beatle George Harrison liiert. Den Schmerz dieser Liebe verarbeitete Clapton in „Layla“, was man auch in den schmerzverzerrten Bendings auf der Gitarre hört. Clapton vermochte es mesiterhaft diese „love sick“-Stimmung zu kanalisieren und auf Band zu bannen.

Die Platte stellt die logische Weiterentwicklung von Blind Faith (der Band in der Eric nach Cream zusammen mit Steve Winwood spielte) und das Bindeglied hin zur Solokarriere Claptons dar.
Mit der Auflösung der Supergroup Cream ging auch eine radikale Veränderung in seinem Gitarrensound einher: Von den mit Humbuckern bestückten Gibson-Gitarren in Kombination mit den unglaublich, lauten Marshall-Verstärkern hin zum vermehrten Einsatz von mit Singlecoil bestückten Fender- Gitarren. Die mit „Layla“ untrennbar verbundene Gitarre wurde dann auch eine solche Fender: eine liebevoll „Brownie“ genannte 56er Stratocaster um genauer zu sein.
Die Legende besagt überdies , dass Slowhand bei den Aufnahmen in den Criteria Studios in Miami auf einen nur 5 Watt starken Fender Champ Comboverstärker vertraute – ein ziemlicher Kontrast zu den Cream-Tagen also.

Die Songs:
Klar, „Layla“ das ist ein Song, den selbst Nicht-Clapton Fans kennen. Zu Recht einer der bekanntesten von Slowhand. Doch sollte man das Album nicht „nur“ auf dieses eine kongeniale Lied reduzieren, ist doch die gesamte Platte vorzüglich.
Clapton im Zusammenspiel mit Duane Allam von den Allman Brothers ist einfach große Kunst:
Zum Beispiel beim Gitarrensolo-Marathon in Big Bill Broonzys Klassiker „Key To The Highway“.
Fast zehn Minuten wird hier mühelos die Spannung aufrecht erhalten: keine Sekunde langweilig, mit dramaturgisch raffinierten Soli. Die beiden Gitarristen harmonierten einfach perfekt miteinander: ein wunderschön lyrisches „Call & Response“ zwischen Claptons Licks auf der Strat und der Antwort von Allmans Slidegitarre.

Zur Deluxe-Version:
Ein Re-Release dieses Meilensteins war eigentlich schon längst überfällig.
Die Neuveröffentlichung im schönen Doppel-Digipak inklusive Booklet (das allerdings ruhig ausführlicher hätte ausfallen können) enttäuscht dann auch nicht:
Die Soundabmischung ist wie nicht anders zu erwarten gut, klangliche Quantensprünge im Remastering sollte man sich im Vergleich zur älteren Version jedoch nicht erwarten.

Die Bonusdisc überzeugt mit einigem rarem Audiomaterial: etwa mit Little Walters „Mean Old World“, einem Outtake von den Sessions zu Layla oder zwei von Phil Spector produzierten B-Sides.
Darüber hinaus gibt es Session-Impressionen, die einen Einblick darin geben, wie ein mögliches zweites Album der Dominos geklungen hätte und einen Auftritt live in der Johnny Cash-Show:
Sehr schön wie Clapton „Matchbox Blues“ zusammen mit Cash und Carl Perkins spielt.

Fazit:
Ein Album, das einfach zeitlos gut ist - wer es noch nicht zu Hause stehen hat, bekommt mit der guten Re-Release-Fassung die momentan wohl beste CD-Version dieses Klassikers.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(26. April 2011)

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Daten zum Album
Layla And Other Assorted Love Songs Deluxe Edition 2011
Produktion Tom Dowd
Interpret Derek And The Dominos Besetzung Eric Clapton, Duane Allman, Bobby Whitlock, Carl Radle und Jim Gordon
Aufnahmedatum 1970
Gastmusiker
Label Universal Lauflänge
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