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Eleven Eleven |
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Eleven Eleven

Ein Album von Dave Alvin
Elftes Soloalbum. Elf neue Songs.
Ex-Blaster Dave Alvin ist zwar kein Experte was Zahlenmystik anbelangt, trotzdem betitelte er sein brandneues Studiowerk konsequent „Eleven Eleven“.
Aufgenommen hat es der 55 jährige Gitarrist und Sänger, wann immer sich ihm während der Zeit on the road eine Recording - Möglichkeit bot oder er ein paar Mitstreiter (daruner zB. Christy McWilson an den Vocals) auftreiben konnte.
Herausgekommen ist ein routiniertes, abgeklärtes Roots-Werk im Bereich der Americana-Music, die Alvin seit Jahrzehnten mit so viel Herzblut spielt.
Der Opener „Harlan County Line“ ist ein gelungener Einstand und vielleicht der beste Song der Platte.
Zuerst nur ein bluesiges Riff, dann erst setzt der Rest der Band ein. Mit einem unwiderstehlichen rollenden Groove und Alvins eindringlicher Stimme, die dem Zuhörer vom Leben unterwegs berichtet , stellt dieser Song gleich ein echtes Highlight dar.
Ähnlich stark geht es mit „Johnny Ace Is Dead“ weiter, bei der Alvin sich als Songwriter mit amerikanischer Musikgeschichte ausendersetzt. Ähnlich wie schon bei seinem Klassiker „Long White Cadillac“ versucht Alvin die letzten Stunden eines Musikers nachzuvollziehen: Diesmal ist das Thema seines Songs allerdings nicht Hank Williams sondern Johnny Ace, der begnadete Sängers ua. von „Pledging My Love“, der beim russischen Roulette backstage starb.
Nach dieser ersten Doppelsalve bluesigen Rocks schaltet Alvin dann einige Gänge runter und schlägt ganz andere Töne an - eine Entwicklung die Kenner von Alvins Soloausflügen nicht ganz überraschen dürfte.
Mit der Ausnahme eines schönen Duetts mit seinem Bruder Phil („What´s up With Your Brother“) schwelgt Alvin nämlich für die weitere Spieldauer fast nur noch in extrem ruhigen Songs.
Stark zurückgenommen, immer noch intensiv ,jedoch entfernt in Singer/Songwriter-Nähe angesiedelt und dabei sehr introspektiv. Nicht jeder dieser Songs ist rein musikalisch gesehen echter Überflieger, dafür erzählt der Mann sehr schöne, unaufdringliche Geschichten. Das Zuhören lohnt sich deshalb auf jeden Fall. Beim finalen Track dem Duett mit Chris Gaffney erlangt dann die Abgeklärtheit neue Höhen beim gemütlich swingenden „Two Lucky Bums“.
So ist „Eleven Eleven“ ein durchaus gutes Album mit einigen tollen Songs geworden.
Für Alvin – Fans also wohl auf jeden Fall Pflicht, trotzdem hätte es gerne mehr vom high octane Rock N´ Roll, den Alvin früher mit den Blasters zockte, geben können.
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Daten zum Album
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Eleven Eleven
Produktion
Interpret
Dave Alvin Besetzung
Aufnahmedatum
Gastmusiker
Label Lauflänge
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