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Cliff Richard And The Shadows – The Final Reunion RSS 1.0


Cliff Richard And The Shadows – The Final Reunion
Cliff Richard And The Shadows – The Final Reunion

Eine Konzert-DVD von Cliff Richard And The Shadows

Zum 50 Jahr - Jubiläum gingen Cliff Richard und die Shadows wieder gemeinsam auf Tour.

Die Shadows begleiteten den britischen Sänger schon ziemlich früh in dessen Karriere und firmierten zunächst noch unter „The Drifters“. Nach Rechtsstreitigkeiten mit der amerikanischen Band gleichen Namens änderten die Jungs ihren Bandnamen wenig später in das allseits bekannte „The Shadows“ um.
Aus Cliffs Schatten traten sie jedoch trotz des Namens alsbald heraus, denn stets waren sie mehr als „nur“ seine hochkarätige Backing-Band.
Mit Instrumentalnummern wie „Apache“ oder „FBI“ schrieben sie selbst einige Kult-Klassiker, die stets von Leadgitarrist Hank B. Marvin und dessen unverwechselbarem Gitarren-Sound getragen wurden.

Nun hieß es 2009 „reunited for the last time“.
Im Rahmen dieser „Final Reunion“ trat man ua. in der Londoner 02-Arena auf und jener Abend wurde für die hier zu besprechende Live-DVD festgehalten.
Gitarrero Marvin, der viele Gitarristen wie etwa Mark Knopfler beeinflusste, glänzt natürlich mit seinem schneidenden Sound, den er aus der legendären Kombination einer Fender Stratocaster über einen Verstärker des britischen Herstellers Vox gespielt, zieht.
Seine präzise Melodieführung auf der Sechssaitigen und sein gekonnter Einsatz des Tremolohebels zur Verzierung einzelner Noten sind immer ein Genuss.
Auch Cliff Richard zeigt sich nachwievor gut bei Stimme, bestens gelaunt und ist mit Elan bei der Sache.

Die lange Setlist enthält zahllose routiniert gespielte Richard-Hits wie „Lucky Lips“ , seine erste Nummer 1 „Living Doll“ oder „Move It“-immer wieder gut.
Schwach fallen hingegen Coverversionen von „Sea Cruise“ oder Eddie Cochrans „C´ Mon Everybody“ aus.
Ab und an räumt Richard das Feld bzw. die Bühne und überlässt den Shadows allein die Stage – denn klarerweise dürfen die kultigen Instrumentalnummern der Marke „Shadoogie“, „FBI“ oder eben „Apache“- inklusive der obligatorischen Shadows-Choreographie nicht fehlen.
Dann wollen Cliff und die Shadows dem King Elvis Presley Tribut zollen – dies geschieht allerdings in keiner guten Art und Weise, denn zum einen reißen sie dabei einige unpassende und unlustige „Witze“ und zum anderen spielen Cliff und Co. eine reichlich müde Version des Klassikers „All Shook Up“.

Zur DVD: Von technischer Seite präsentiert sich die Disc in guter Qualität.
So können sowohl das Bild als auch die Sound-Abmischung überzeugen: Der glasklare Twang von Hank Marvins Gitarre wird richtig transparent abgebildet.
Die Ausstattung der DVD-Edition ist jedoch etwas zwiespältig ausgefallen:
Kein Booklet und noch nicht mal eine Setlist auf der Hülle.
Na ja, immerhin ein recht interessantes Behind The Scene – Featurette wurde der VÖ spendiert.

Fazit: 3 von 6 Sternen.

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(07. September 2010)

   


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